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Bei den Amsterdam Master Classics of Poker gelingt Horst Koch ein großartiges Comeback.
Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns noch die folgende Anekdote: Die meisten Pokergeschichten enden mit einem deprimierenden Bad Beat, zerbrochenen Hoffnungen und was sonst so mit dem Ausscheiden aus einem Turnier zu tun hat. In Amsterdam erlebte einer der Team GNUF Spieler sein Ausscheiden jedoch als Happy End.
Die Master Classics of Poker schienen für Horst Koch ein kurzes, aber schmerzhaftes Turnier zu werden. Nachdem er in der ersten Stunde keine Hand gespielt hatte, wachte er im BB mit K K auf. UTG erhöhte auf 100 (Blinds 25/50), zweite Position auf 400 und Koch auf 800, UTG geht mit. Auf den Flop 9 4 2 rainbow wettet Koch 2000, Gegner erhöht auf 4000, Koch geht all-in, Gegner zeigt 9 9 und nimmt Koch 8500 seiner 10 000 Chips ab. „Von da an war es für mich ein Kampf ums Überleben“.
In der Folge versuchte Koch mehrmals, mit kleinen Raises die Blinds zu stehlen, wurde aber immer wieder gereraist, sodass er im dritten Level tatsächlich nur noch zwei 100er Chips vor sich liegen hatte. „Andreas Krause kam an meinen Tisch und machte mir Mut“, erinnert sich Koch. „Er sagte, du musst kämpfen, gib nicht auf. Das hat mir sehr geholfen. In den folgenden zwei Stunden ging ich 16 Mal all-in, wurde dabei nur einmal gecallt und baute meinen Stack wieder auf 2500 Chips auf. Danach wurde der Tisch zu meiner Erleichterung aufgelöst, denn ich hatte den ganzen Tag in kalter Zugluft gesessen und gefroren. Als das Turnier um zwei Uhr nachts abgebrochen wurde, hatte ich 6600 Chips und mir ein heißes Bad redlich verdient.
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